Schulgarderobe

Ihr Lieben,
noch sind wir nicht so richtig im „neuen Alltag“ angekommen.
Tristan, das Neu-Kindergartenkind, war gleich mal 10 Tage krank und ziemlich aus der Bahn geworfen.
Jedes Wochenende ist hier Action pur, von Taufe, über Geburtstag bis hin zur Hochzeit in Oberbayern. (wer uns auf Instagram folgt ist da etwas besser informiert…www.instagram.com/ellisiland)
Da kam das lange Wochenende doch gerade richtig, um mal tief durchzuatmen. Das haben wir auch getan, aber nicht am Stück, denn Helen hatte Montag Schule. Ein sehr komisches Gefühl, sag ich euch. Wir gammeln faul zuhause rum und das Kind geht lernen… Und Montags bleibt sie auch noch bis nach vier Uhr dort, denn sie hat sich verbindlich in einer AG angemeldet. Ihre Freude ist aber ungetrübt und besonders gerne mag sie die Nachmittagsbetreuung, das ist so ein bisschen wie Kindergarten. 
Also eigentlich fanden nur wir Großen es komisch und die Kleine war froh. Von ihren neuen Freundinnen kann sie sowieso gar nicht genug bekommen.
Sie hat so einen großen Schritt gemacht, ist so reif und so vernünftig geworden. Detailliert berichtet sie mir vom Erlebten, bewertet und ordnet ein. Gleichzeitig spielt sie aber noch so gerne mit ihren Puppen und ich hoffe sehr, dass sie in diesem Bereich auch noch lange Kind bleibt.

DSC_0798Vor allem hat sie auch körperlich einen riesigen Schritt getan. Hat sie Anfang des Jahres noch 122 getragen, brauch sie jetzt 134/140. Momentan isst sie fast so viel wie eine Erwachsene, was mich bei diesem Wachstumsschub überhaupt nicht wundert.

134 ist in den meisten Läden schon die Abteilung Teenie-Klamotten und was ich da so sehe finde ich ziemlich erschreckend. Jetzt im Winter geht es, aber bei vielen großen Modeketten ist der Stil nicht der, den ich mir für eine 6-jährige wünsche. Knallenge Hosen und bauchfreie Oberteile sind weder für Schule noch zum Spielen und Toben geeignet. Umso besser, dass Mama näht.
Für die Schule ist der Anspruch an die Kleidung doch irgendwie ein anderer, als für den Kindergarten. In den Pausen gehen die Kinder raus, bei Wind und Wetter, und da wird eben nicht vorher die Matschhose oder der Schneeanzug angezogen und es liegen auch keine Wechselklamotten bereit. Die Klamotten müssen also halbwegs robust sein, ordentlich, nicht nach Jogginganzug, aussehen und möglichst im Zwiebelprinzip nutzbar sein.
DSC_0801Ich habe Helen für den Herbst eine Strickjacke nach dem Schnitt (Bolero-) Jacke von Anni-Nanni genäht, den ich sehr liebe. Das Jäckchen ist eine Strickjacke mit einer Unterteilung unter der Brust im Empirestil. Der untere Teil wird mit Kellerfalten genäht, so dass er locker hängt. Das Jäckchen ist körpernah geschnitten und kann über einem Kleid, Top oder körperbetonten Shirt getragen werden.
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Die Jacke wird rundherum mit Schrägband eingefastt. Ich habe dafür zum ersten Mal meinen Schrägbandfuß benutzt und es bitter bereut. Entweder fehlt mir die Übung oder das funktioniert bei Rundungen schlecht – ich befürchte ehrlich gesagt ersteres. Jedenfalls durfte ich einen Großteil wieder abtrennen und dann doch mühsam aber deutlich effektiver wieder herkömmlich annähen.
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Aus dem gleichen tollen Strick-Jaquard von Stoff&Stil habe ich noch ein passendes Röckchen nach dem Schnitt Ruby von Petit et Jolie geschneidert. Dieser Rock ist wirklich schnell genäht, im Hüft- und Taillenbereich schmal geschnitten und dann unterhalb der Passe schön weit schwingend.
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In Kombi ist das Outfit ein richtig schickes Herbstkostüm, einzeln getragen eine perfekte Ergänzung für die Schulgarderobe.

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Genießt weiter den Herbst, wir geben uns auch Mühe,

eure Elli

 

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